2014-03-20 Der LINKE Griff in die Taschen der Bürger


„Die Bürger in Norderstedt sind bereits stark belastet durch Steuern, Abgaben und Gebühren“, empört sich der FDP-Umweltexperte Gerd Nothhaft. Jetzt soll nach Meinung der Partei „Die Linke“ auch noch eine Regenwassersteuer her. Dazu müssen bebaute und befestigte Flächen erfasst und überwacht werden, um daraus eine neue Abgabe für die Bürger zu errechnen. „Welch ein bürokratischer Wahnsinn, der dann natürlich auch permanent unser Geld kosten wird“, so Gerd Nothaft weiter.

Der vorgeschobene erzieherische Effekt trifft wieder einmal die Falschen. Für große Industrie- und Handelsbetriebe wäre eine solche Regensteuer zwar lästig, aber eben nur ein kleiner Kostenfaktor. Der Bürger, egal ob Eigentümer oder Mieter, zahlt aber für diesen Bürokratie-Irrsinn und die Abgaben aus seinem versteuerten Einkommen. „Wer so die Mietnebenkosten in die Höhe treibt, macht sich in seiner Forderung nach sozialem Wohnungsbau unglaubwürdig“, so Nothaft abschließend. Die FDP-Fraktion appelliert bei dieser Gelegenheit gleichzeitig an alle Hausbesitzer und Wohnungsgesellschaften, wo immer es möglich ist, Regenwasser in Tonnen zur späteren Bewässerung zu sammeln oder auf Freiflächen zu leiten.