FDP fordert vier neue Sporthallen für Norderstedt in den nächsten acht Jahren

Tobias Claßen und Miriam Raad beim Gespräch mit dem 1. Vorsitzenden des Norderstedter SV Thomas Strebel und NSV-Geschäftsführer Steffen Liepold
Tobias Claßen und Miriam Raad beim Gespräch mit dem 1. Vorsitzenden des Norderstedter SV Thomas Strebel und NSV-Geschäftsführer Steffen Liepold

Am vergangenen Wochenende entwickelten die Norderstedter Freidemokraten auf ihrer Klausurtagung das Arbeitsprogramm für das kommende Halbjahr. Eine der daraus resultierenden Forderungen ist der Bau von vier neuen Dreifeldhallen in den kommenden acht Jahren. In jedem der vier folgenden Doppelhaushalten sollen die Mittel für eine Halle eingestellt werden.

 

"Von den Vereinen haben wir Hinweise auf mögliche Standorte bekommen, welche wir nun durch die Verwaltung prüfen lassen wollen. Hierbei handelt es sich um das alte Schulgelände der Gemeinschaftsschule Harksheide, das Schulgelände am Aurikelstieg sowie die Flächen rund um die Feuerwehr Friedrichsgabe“, erläutert die sportpolitische Sprecherin der Faktion Miriam Raad.

„Wir favorisieren als ersten Standort die Flächen neben der Tennisanlage des Norderstedter Sportvereins an der Oadby-and-Wigston Straße. Der Verein hat die Politik vor Monaten bereits über eigene Pläne für eine mögliche Realisierung an diesem Standort informiert. Eine Sport-kindertagesstätte könnte an dieser Stelle ebenfalls realisiert werden. Eine zügige Umsetzung ist auf Grund dieser Vorarbeiten aus unserer Sicht sehr realistisch und wünschenswert“, führt der FDP-Landtagskandidat Tobias Claßen weiter aus.

 

Somit ist dieses Projekt auch für die Jugendhilfepolitiker der Stadt von Bedeutung. Es wäre das erste Angebot dieser Art in Norderstedt. Da der Bedarf an Plätzen der Kinderbetreuung allgemein in Norderstedt sehr hoch ist, entsteht durch diese Kombination ein geringerer Flächenverbrauch und es können Synergieeffekte geschaffen werden. Für diese Forderungen sehen die Freien Demokraten auch gute Finanzierungsmöglichkeiten.

 

Hierzu erklärt der FDP Fraktionsvorsitzende Klaus-Peter Schroeder abschließend: „Die bisher nicht in der Finanzplanung der Stadt eingeplanten höheren Gewinne von wilhelm.tel von jährlich mindestens drei Millionen Euro erlauben es uns diese vier Hallen zu errichten und sicherlich noch die eine oder andere Sanierungsmaßnahme in der Stadt weiter voran zu bringen.“